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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Moritz Rehbein, Professor-Brix-Weg 17, 22767 Hamburg (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über fotografische Leistungen.
Hinweis B2B/B2C: Diese AGB gelten vorrangig im geschäftlichen Verkehr (B2B). Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (Privatpersonen, die nicht in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln) gelten die gesetzlichen Vorschriften vorrangig, soweit einzelne Klauseln davon abweichen.
Diese AGB gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Verträge zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber über fotografische Leistungen, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der von ihm übermittelten Auftragsdaten.
Der Auftragnehmer erbringt die im Angebot oder in der Auftragsbestätigung beschriebenen fotografischen Leistungen. Sofern nicht anders vereinbart, entscheidet der Auftragnehmer über künstlerisch-handwerkliche Mittel wie Bildausschnitt, Beleuchtung, Nachbearbeitung und Bildauswahl nach eigenem professionellem Ermessen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Anzahl von Aufnahmen besteht nur, wenn dieser ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle für die Durchführung des Auftrags notwendigen Genehmigungen vorliegen (z. B. Drehgenehmigungen, Hausrechte, Einwilligungen abgebildeter Personen gemäß § 22 KUG). Er unterstützt den Auftragnehmer bei der Auftragserfüllung und stellt rechtzeitig alle erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien zur Verfügung. Verzögerungen, die aus unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen zu dessen Lasten.
Die Lieferung der Bilddateien erfolgt digital (z. B. per Download-Link), sofern nicht schriftlich anders vereinbart. Lieferfristen sind unverbindlich, soweit sie nicht ausdrücklich als verbindlich zugesichert wurden. Mängel sind unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen nach Lieferung schriftlich zu melden. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als abgenommen.
Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den gelieferten Bildwerken im vertraglich vereinbarten Umfang ein. Weitergehende Nutzungsrechte (z. B. exklusive Rechte, Übertragung an Dritte, kommerzielle Nutzung über den vereinbarten Rahmen hinaus) bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und werden gesondert vergütet. Eine Abtretung von Nutzungsrechten an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig.
Das Urheberrecht an den erstellten Aufnahmen verbleibt stets beim Auftragnehmer (§ 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG). Die Originaldateien (RAW-Dateien) bleiben Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber erhält ausschließlich die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte an den gelieferten Dateien. Bildmanipulationen oder Bearbeitungen, die das Werk entstellen oder den künstlerischen Charakter wesentlich verändern, sind ohne schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig. Bei jeder Veröffentlichung ist der Auftragnehmer als Urheber zu nennen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Aufnahmen aus dem Auftrag in seinem Portfolio, auf seiner Website sowie in sozialen Medien als Referenz zu veröffentlichen, sofern keine schutzwürdigen Interessen des Auftraggebers entgegenstehen. Auf schriftlichen Wunsch des Auftraggebers kann auf eine Veröffentlichung verzichtet werden; dieser Wunsch ist vor Auftragserteilung mitzuteilen.
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Angebot. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (gegenüber Unternehmern) bzw. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (gegenüber Verbrauchern) fällig. Reisekosten, Übernachtungen und sonstige Auslagen werden nach Aufwand berechnet, sofern nicht pauschal vereinbart. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Bei Stornierung durch den Auftraggeber werden folgende Ausfallpauschalen fällig:
– Stornierung bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin: 30 % der vereinbarten Vergütung
– Stornierung 15–29 Tage vor dem Termin: 50 %
– Stornierung 7–14 Tage vor dem Termin: 70 %
– Stornierung weniger als 7 Tage vor dem Termin: 100 %
Bereits entstandene Kosten (z. B. Reisekosten, Materialkosten) werden in jedem Fall erstattet. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Bei Absage durch den Auftragnehmer aus Gründen, die nicht vom Auftraggeber zu vertreten sind, wird keine Vergütung berechnet.
Der Auftragnehmer ist umsatzsteuerpflichtig. Alle ausgewiesenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer wird auf der Rechnung gesondert ausgewiesen.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und auch dann nur in Höhe des typischen, vorhersehbaren Schadens. Eine Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt. Die Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie Ansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleiben unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Hamburg.
Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Stand: Mai 2026










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